Armin Laschet im Interview mit den NRW-Lokalradios
„Die Deutsche Umwelthilfe ist ein Abmahnverein.“

Oberhausen, 22. Juni 2018
Ministerpräsident Armin Laschet ist am kommenden Mittwoch, 27. Juni 2018, ein Jahr im Amt. Ein guter Zeitpunkt, um den

NRW-Lokalradios ein Interview zu geben. Mit dem Leiter des Landtagsstudios der NRW-Lokalradios, José Narciandi, sprach der NRW-Ministerpräsident in Düsseldorf u. a. über Folgendes:

Ein zentrales Thema ist das evtl. drohende Dieselfahrverbot in deutschen Städten. Wird es ein solches geben? „Das weiß ich nicht, aber ich will alles tun, dass – jedenfalls von dem, was die Landesregierung zu entscheiden hat –, es keine Fahrverbote gibt… Wir haben ein umfassendes Maßnahmenpaket, damit die Stickoxide sinken. Sie sinken auch Monat für Monat überall in unseren Städten und darauf setze ich“, verspricht Armin Laschet. Gerade jetzt hat die Deutsche Umwelthilfe ein Zwangsvollstreckungsverfahren angestrengt, bei dem es um Düsseldorf geht. Man möchte ab dem 1. Januar 2019 dort großflächige Fahrverbote erreichen. Es gibt offenbar sehr viele Bestrebungen, dass Fahrverbote unumgänglich sein werden: „Die gibt es nicht. Es gibt nur die Deutsche Umwelthilfe. Das ist ein Abmahnverein, der überall Städte mit Prozessen überzieht. Ein flächendeckendes Fahrverbot in Düsseldorf, so wie die Deutsche Umwelthilfe es anstrebt, ist mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht vereinbar“, erläutert der NRW-Ministerpräsident.

Die Streitigkeiten in der Union sind derzeit schwerwiegend. Besteht die Möglichkeit, dass sich die Schwesterparteien trennen und bei der nächsten großen Wahl getrennt voneinander antreten? „Die Gefahr ist da, weil die Art und Weise, wie die CSU im Moment auftritt, schwierig ist. Ein Thema zu erfinden, wie die Frage der Zurückweisung von Eurodac1-Registrierten an irgendeiner Grenze, das war nie in Koalitionsverhandlungen Thema. Das ist wie aus dem Nichts hochgekommen. Eine Spaltung von CDU und CSU wäre schlecht. Sie würde ein Parteiensystem, das ohnehin kompliziert genug ist, noch einmal komplizierter machen. Und deshalb wäre es wünschenswert, wenn wir alles tun, damit CDU und CSU zusammenbleiben“, mahnt der NRW-Ministerpräsident.

Natürlich darf in diesen Tagen auch das Thema Fußball-WM nicht fehlen. Trotz seines vollen Terminkalenders nimmt sich Armin Laschet die Zeit, sich das ein oder andere Fußballspiel bei der WM anzuschauen: „Ich habe das erste Spiel der deutschen Mannschaft gesehen, was nicht sonderlich erquicklich war, da 90 Minuten zuzuschauen. Und ich werde das Schweden-Spiel sogar zu Hause anschauen können und darauf freue ich mich“, so der Ministerpräsident. Und wie tippt Armin Laschet das Spiel am Samstag? „Also, wenn sie so spielen und so lustlos sind und sich nicht kämpferisch hineinbegeben wie beim ersten Spiel, dann werden sie ausscheiden am Ende. Ich traue ihnen aber zu, dass sie die Lehre begriffen haben und dass sie 3:1 gewinnen können“, hofft Armin Laschet.

Bestehen denn persönliche Verbindungen zu Spielern aus der deutschen Nationalmannschaft? „Ich habe eine gewisse Beziehung zu Manuel Neuer, der ja aus Nordrhein-Westfalen kommt. Aber der hat ja das erste Spiel hervorragend gemacht nach seiner langen Verletzungspause…“, verrät der NRW-Ministerpräsident. Armin Laschet hat aber eine Botschaft für die Nationalelf vor dem entscheidenden Spiel am Samstag: „Hier sind Millionen Menschen in Deutschland fußballbegeistert. Die erwarten von einer Nationalmannschaft, dass sie auch gegen vermeintlich kleinere Gegner in der Vorrunde alles gibt und so spielt, als wenn es das Endspiel wäre. Es sind nicht schlecht bezahlte Spieler, sie vertreten Deutschland und haben damit eine einzigartige Chance, etwas ganz Großes zu erleben und dessen sollen sie sich bewusst sein.“

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